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Waldlicht

Was ist Pahana Project?
 

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Wer wir sind

Sabrina Seyfried und Claude Bärtschi – Begleitung für Retreats und Persönlichkeitsentwicklung
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Wir sind Sabrina und Claude.

Seit wir uns kennen, verbindet uns ein tiefes Gefühl von Vertrautheit. Über die Jahre ist daraus ein gemeinsamer Weg entstanden – im Leben wie auch in unserer Arbeit.

Uns verbindet vieles, zugleich sind wir in manchen Dingen sehr unterschiedlich. Gerade darin ergänzen wir uns und bringen verschiedene Erfahrungen und Perspektiven ein.

Im Mittelpunkt unseres Wirkens stehen für uns Menschlichkeit, echte Begegnungen und Tiefe – ebenso Leichtigkeit und Humor. Dabei ist es uns wichtig, authentisch zu sein.

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Sabrina

Die Musik war meine erste Sprache. Nach meinem Studium der Barockmusik unterrichte ich seit über 25 Jahren. Wissen weiterzugeben und die Freude an der Musik zu teilen waren dabei immer ein wichtiger Teil meines Lebens.

Der Wunsch, Menschen auch auf anderen Ebenen zu begleiten, führte mich zu Weiterbildungen im professionellen Coaching (ICF Level 2) am Collège Romand in Lausanne sowie im Deep Coaching an der Paradox School in Frankreich.

Seit mehreren Jahren vertiefe ich zudem meine Erfahrungen im zeitgemässen Schamanismus bei Barbara Schweizer Weiss und Robert Weiss, Quetzalcoatl. 

In meiner Arbeit verbinden sich heute diese verschiedenen Erfahrungen.

Im Mittelpunkt steht für mich immer der Mensch – mit seiner Einzigartigkeit, seinem Potenzial und seiner eigenen inneren Wahrheit.

Claude

Die Natur begleitet mich seit meiner Kindheit. Viele meiner prägendsten Erfahrungen entstanden draußen – im Wald, in der Stille und

im direkten Erleben.

Über die Jahre führte mich meine Suche nach Bewusstsein, alten Weisheitstraditionen und dem Verständnis des Menschseins durch viele Erfahrungen, Begegnungen und Ausbildungen – unter anderem im zeitgemässen Schamanismus bei Quetzalcoatl (Barbara Schweizer Weiss und Robert Weiss) sowie in Natur- und Wildnispädagogik

bei der Naturschule Woniya.

Heute verbinde ich Naturerfahrung, schamanisch inspirierte Praxis und Wildniswissen in meiner Arbeit mit Menschen.

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Über unsere Arbeit

Wir arbeiten im Bereich der Persönlichkeits- und Bewusstseinsentwicklung und

verfolgen dabei einen eigenen Ansatz.

Wir begleiten Menschen in Prozessen, die innere Stabilität und klare Ausrichtung fördern.

 

Wir arbeiten mit erfahrungsorientierten Übungen in der Natur und schamanisch inspirierten Ritualen, die die Wahrnehmung sensibilisieren und vertiefen.

 

Unsere Methoden sind geprägt vom Wissen naturverbundener Völker.

In ihren Traditionen waren praktisches und spirituelles Wissen nie getrennt – beides war Ausdruck eines ganzheitlichen Verständnisses vom Leben.

Auch wir verbinden das Konkrete mit dem Feinstofflichen und übertragen diese Haltung achtsam in unsere heutige Lebenswelt.

 

Die Natur ist das zentrale Element unserer Arbeit – Lehrerin und Spiegel zugleich.
Viele Antworten entstehen im direkten Erleben; in der Bewegung, in der Stille, im Lauschen und

im gezielten Innehalten.

 

Unsere Arbeit schafft Räume, in denen Menschen sich selbst bewusster begegnen.

Wenn Wahrnehmung feiner wird und Zusammenhänge klarer werden, verändert sich auch der Umgang mit sich selbst, mit anderen und mit dem Leben.

Wir verstehen uns nicht als Lehrer, sondern als Begleiter.
Wir vermitteln Werkzeuge und Techniken, öffnen Räume und Türen – doch die eigentlichen Erfahrungen und Erkenntnisse entstehen immer aus den Menschen selbst, in der Begegnung mit der Natur und dem,

was größer ist als wir.

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Unsere Vision

Wir leben in einer Zeit tiefgreifender Umbrüche. Vieles wird sichtbar, alte Strukturen geraten ins Wanken.

Nachhaltige Veränderung beginnt für uns im Inneren. Wenn Menschen sich wieder als Teil eines größeren Zusammenhangs erfahren, verändert sich ihr Handeln. Aus dieser Erfahrung wachsen Verantwortung, Achtsamkeit und Respekt.


Diese Erkenntnis ist kein neues Gedankengebäude. Sie findet sich in der Weisheit der Urvölker ebenso wie in der Essenz vieler alter Kulturen. Sie erinnert uns daran, dass wir nicht getrennt sind – Alles ist mit Allem verbunden.

Das Pahana Project versteht sich als ein Beitrag zu einer positiven Entwicklung. Wir glauben daran, dass Veränderung oft mit kleinen Schritten beginnt. Wenn Menschen wieder beginnen, sich selbst, das Leben und ihre Verantwortung darin wahrhaftig wahrzunehmen, tragen sie diese Haltung auch in ihr Umfeld.

So entsteht mit der Zeit eine Bewegung, eine Dynamik – getragen von vielen Menschen, die beginnen, bewusster zu sehen, tiefer zu fühlen und verantwortungsvoll zu handeln.

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Wer oder was ist Pahana?

In der Überlieferung der Hopi, eines indigenen Volkes Nordamerikas, hat die Menschheit bereits mehrere Welten durchlebt. Nach ihrer Tradition leben wir heute in der vierten Welt. Drei frühere Welten gingen zuvor unter:

Die erste wurde durch Feuer, die zweite durch Eis und die dritte durch eine große Flut zerstört. Jede dieser Welten endete, weil das Gleichgewicht zwischen Mensch, Natur und dem Großen Geist verloren ging.

Hopi-Älteste wie Thomas Banyacya, Dan Evehema oder Dan Katchongva erinnerten immer wieder daran,

dass wir am Ende dieser vierten Welt leben.

In den Prophezeiungen erscheint in diesem Zusammenhang die Figur des Pahana. Er wird als der „wahre weiße Bruder“ beschrieben, der einst mit einem Teil einer heiligen Steintafel fortging und eines Tages zurückkehren soll.

Mit seiner Rückkehr bringt Pahana auch das fehlende Stück der heiligen Steintafel zurück – ein Symbol für das verlorene Wissen um die spirituellen Prinzipien des Lebens. Diese Rückkehr steht in den Hopi-Erzählungen in Verbindung mit dem Übergang von der vierten in die fünfte Welt.

Im „Hopi Survival Kit“ heißt es:

The true white brother will return with the missing piece of the sacred stone tablet, and he will come from the East. He will bring no religion but the universal truth of the Great Spirit.”
– Hopi Survival Kit, Kap. 6, S. 208

Übersetzt bedeutet dies, dass der "wahre weiße Bruder" keine neue Religion bringt, sondern an die universelle Wahrheit des Großen Geistes erinnert.

In den traditionellen Erzählungen wird Pahana als jemand beschrieben, der Harmonie und Gleichgewicht wiederherstellt. Gleichzeitig betonen Hopi-Älteste aus Hotevilla, dass damit nicht zwingend eine einzelne Person gemeint sein muss. Es kann auch als ein Bewusstsein verstanden werden – eine kollektive Erinnerung, die verloren ging und wiederkehren kann.

Diese Interpretation ist für uns zentral.

Wir verstehen die Rückkehr des Pahana als das Wiedererwachen eines inneren Verständnisses – insbesondere in jener Welt, die sich historisch vom ursprünglichen Wissen getrennt hat.

Wenn wir uns wieder erinnern, dass alles Leben miteinander verbunden ist, wenn Achtsamkeit, Respekt und ein verantwortliches Handeln gegenüber der Erde und dem Leben wieder wahrhaftig gelebt werden, dann geschieht die Rückkehr.
Nicht äusserlich. Sondern innerlich.

In den 1970er Jahren wandten sich Hopi-Älteste bewusst an die moderne westliche Welt und erinnerten daran, dass Ungleichgewicht und Maßlosigkeit weitreichende Folgen haben.

Heute – Jahrzehnte später – ist sichtbar, dass wir als Gesellschaft aus vielen dieser Warnungen wenig gelernt haben. Gerade deshalb begreifen wir diese Überlieferung als einen dringenden Appell an unsere Zivilisation, bewusster zu handeln und Verantwortung zu tragen.

Aus dieser Haltung heraus haben wir unser Projekt „Pahana Project“ genannt – als Zeichen der Erinnerung und der Bereitschaft, diesen Weg mitzutragen.

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